Wo bin ich?

Die Welt ist ein Buch – wer zu Hause bleibt, liest nur die erste Seite.

Archiv für Dezember 2008

In der Adventszeit

Verfasst von clarice22 am Sonntag, 21. Dezember 2008

Mein letzter Artikel ist auch schon wieder etwas her, so dass ich wieder darauf aufmerksam gemacht wurde, doch mal wieder zu schreiben. Also schreibe ich.

Also, der im vorherigen Artikel angekündigte Besuch in Osnabrück Anfang Dezember war super. Wir wurden aufs tollste bekocht, gingen in der Stadt spazieren, waren stundenlang einkaufen (ich hab ne Winterjacke bekommen und ne knall-blaue Mütze), schnackten um die Wette und spazierten durch das Nettetal – übrigens eine wunderhübsche Gegend, wie die folgenden Fotos zeigen.

Das nächste Wochenende habe ich mir dann reserviert, um Plätzchen zu backen. Und ich hab ne Riesenmenge gebacken. Und die waren sooooo lecker.

Zusätzlich bekamen wir ein Überraschungspaket voll mit Plätzchen und Marzipan aus Vörden und ich musste schon befürchten, dass wir all die Köstlichkeiten gar nicht bewältigen können. Aber eigentlich muss ich mir da keine Sorgen machen, stimmts?

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Am 20.12. hatte ich Klassentreffen im Rondell in Aschersleben. Mein erstes, weil ich bei den vorherigen Klassentreff-Versuchen irgendwie nie da sein konnte. Aber das machte nichts, denn es war klasse. Es waren zwar nur ca. 20 von insgesamt 60 Leuten da, aber es war trotzdem sehr lustig. Ich habe nur wenig Kontakt mit den Leuten von damals, so dass es mir eine Freude war, herauszufinden, wer gerade was macht und in welchem Stadium der Selbstfindung und -formung sich die anderen befinden. Natürlich war es auch spannend, denn irgendwie sind doch nicht alle das geworden, was sie mal werden wollten bzw. haben sich einige doch ganz anders entwickelt, als erwartet.

Ich wär auf jeden Fall dafür, solche Treffen einmal mehr stattfinden zu lassen.

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Im letzen Monat des Jahres

Verfasst von clarice22 am Donnerstag, 4. Dezember 2008

Ui … mein letzter Eintrag ist ja fast einen Monat her. Nun aber:

Das Arbeitsleben hat mich wieder. Meine Pause war jedoch so lang, dass ich mich erste mal wieder an das früh aufstehen – spät nach Hause kommen gewöhnen muss und abends immer platt bin. Wir waren nicht mal mehr in der Sneak. Aber das wird sich auch wieder geben. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind lustig und ich fühl mich wohl. Das ist wohl auch das Wichtigste im Büroalltag.

Seitdem ich wieder arbeite, sind auch plötzlich unsere Wochenenden wieder mit Terminen gefüllt. Naja, kein Wunder, so kurz vor Weihnachten, aber trotzdem komisch. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

Im November noch fuhren wir wieder mal nach Magdeburg und folgten einer Einladung zu einer Geburtstagfeier, der im Kaminzimmer der Festung Mark stattfand. Wurde auch langsam Zeit, denn wir waren seit unserem Umzug nicht mehr in Magdeburg. Dort abends mit dem Zug angekommen, fühlte ich mich, als würde die Stadt mir gehören und ich müsste bei jedem Schritt auf der Straße Bekannte und Freunde treffen. So sehr ist mir die Stadt ans Herz gewachsen. Leider war dem nicht so und wir haben den Weg vom Bahnhof bis zur WG unerkannt zurück gelegt. Auch sonst lief uns in der kurzen Zeit, die wir in MD verbrachten, niemand Bekanntes über den Weg. Ist schon komisch … irgendwie. Naja, bevor wir den Geburtstag feierlich begingen, veranstalteten wir in der WG einen Feuerzangen-Bowle-Abend. Dieser war natürlich wieder top. Danke – oh Göttin des heißen, nach Zimt, Orange und Rum duftenden, roten Weines! Das diesjährige Motto fand sich während des Abends übrigens selbst, als jemand aus Versehen im Radio auf einem Schlagersender landete. Kurze Zeit später fanden wir uns lautstark singend in einer „Was kennen wir für Schlager“- bzw. „Kennt ihr noch den?“-Session wieder, mit der Hoffnung, dass niemand uns hören würde.

Ein Wochenende später starteten wir am Freitag eine kleine Niedersachsen-Rundreise. Unser erster Halt war Dannenberg, wo wir erst in einem einheimischen, also niedersächsichen Restaurant köstlich speisten.  Den restlichen Abend ließen wir mit selbstgemachten Glüchwein (für den eine 10 Jahre alte Flasche Rotwein geopfert wurde!) am Kaminfeuer ausklingen. Am Samstag fuhren wir dann nach Verden (Aller). In dieser Stadt bezogen nämlich vor nicht allzu langer Zeit Verwandte ihr neues Domizil und wir feierten Einweihung. Am Tag darauf musste wir auch schon wieder los und machten nur noch kurz Halt in Hannover, um noch Kaffee zu trinken und den vorher aus Dannenberg mitgenommen Vorrat an superleckeren, selbst gebackenen Plätzchen wieder aufzufüllen.

Noch eine Woche später, also das kommende Wochenende, werden wir nach Osnabrück fahren und dort gewiss was Tolles erleben.

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