Ui … mein letzter Eintrag ist ja fast einen Monat her. Nun aber:
Das Arbeitsleben hat mich wieder. Meine Pause war jedoch so lang, dass ich mich erste mal wieder an das früh aufstehen – spät nach Hause kommen gewöhnen muss und abends immer platt bin. Wir waren nicht mal mehr in der Sneak. Aber das wird sich auch wieder geben. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind lustig und ich fühl mich wohl. Das ist wohl auch das Wichtigste im Büroalltag.
Seitdem ich wieder arbeite, sind auch plötzlich unsere Wochenenden wieder mit Terminen gefüllt. Naja, kein Wunder, so kurz vor Weihnachten, aber trotzdem komisch. Ob es da einen Zusammenhang gibt?
Im November noch fuhren wir wieder mal nach Magdeburg und folgten einer Einladung zu einer Geburtstagfeier, der im Kaminzimmer der Festung Mark stattfand. Wurde auch langsam Zeit, denn wir waren seit unserem Umzug nicht mehr in Magdeburg. Dort abends mit dem Zug angekommen, fühlte ich mich, als würde die Stadt mir gehören und ich müsste bei jedem Schritt auf der Straße Bekannte und Freunde treffen. So sehr ist mir die Stadt ans Herz gewachsen. Leider war dem nicht so und wir haben den Weg vom Bahnhof bis zur WG unerkannt zurück gelegt. Auch sonst lief uns in der kurzen Zeit, die wir in MD verbrachten, niemand Bekanntes über den Weg. Ist schon komisch … irgendwie. Naja, bevor wir den Geburtstag feierlich begingen, veranstalteten wir in der WG einen Feuerzangen-Bowle-Abend.
Dieser war natürlich wieder top. Danke – oh Göttin des heißen, nach Zimt, Orange und Rum duftenden, roten Weines! Das diesjährige Motto fand sich während des Abends übrigens selbst, als jemand aus Versehen im Radio auf einem Schlagersender landete. Kurze Zeit später fanden wir uns lautstark singend in einer „Was kennen wir für Schlager“- bzw. „Kennt ihr noch den?“-Session wieder, mit der Hoffnung, dass niemand uns hören würde.
Ein Wochenende später starteten wir am Freitag eine kleine Niedersachsen-Rundreise. Unser erster Halt war Dannenberg, wo wir erst in einem einheimischen, also niedersächsichen Restaurant köstlich speisten. Den restlichen Abend ließen wir mit selbstgemachten Glüchwein (für den eine 10 Jahre alte Flasche Rotwein geopfert wurde!) am Kaminfeuer ausklingen. Am Samstag fuhren wir dann nach Verden (Aller). In dieser Stadt bezogen nämlich vor nicht allzu langer Zeit Verwandte ihr neues Domizil und wir feierten Einweihung. Am Tag darauf musste wir auch schon wieder los und machten nur noch kurz Halt in Hannover, um noch Kaffee zu trinken und den vorher aus Dannenberg mitgenommen Vorrat an superleckeren, selbst gebackenen Plätzchen wieder aufzufüllen.
Noch eine Woche später, also das kommende Wochenende, werden wir nach Osnabrück fahren und dort gewiss was Tolles erleben.