Wo bin ich?

Die Welt ist ein Buch – wer zu Hause bleibt, liest nur die erste Seite.

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Noch ein Umzug

Verfasst von clarice22 am Freitag, 3. Oktober 2008

So – da mir diese Seite gestalterisch besser gefällt und es hier auch viel mehr Spielerin in Form von Widgets und Tools gibt, geht es ab jetzt hier weiter. Also löscht ruhig die alte Adresse und speichert euch http://clarice22.wordpress.com

Aber alle alten Einträge sind auch hier nachzulesen.

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Zum ersten Mal in München

Verfasst von clarice22 am Mittwoch, 30. Juli 2008

Anlässlich eines Sommerfestes – das in einem Biergarten im Englischen Garten stattfand und mir gut gefiel – waren wir letztes Wochenende in München eingeladen und nutzten sogleich die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen. Zuvor standen mir lediglich die meist weniger positiven Einschätzungen über die Stadt anderer zur Verfügung, doch nun konnte ich mir endlich selbst ein Bild machen.
Und ich finde München toll. Ich würde nicht sofort hinziehen wollen, aber die Stadt gefällt mir- zumindest nach dieser ersten, recht kurzen Besichtigung. München wirkt auf mich wie ein Gemälde. Nicht nur dass Baustellen in der Innenstadt mit bedrucktem Stoff vollständig verhüllt sind, auf dem das zukünftige neue Gebäude zu sehen ist, sondern einige Fassaden sind auch so gestrichen, dass sie wie „gemalt“ aussehen. Sehr sehr hübsch. Zudem sehen die meisten Münchianer – egal ob Tourist oder Einheimischer – aus, als wären sie gerade aus einem Katalog gehüpft. Besonders, wenn sehr edel gekleidete und mit Gold- und Juwelenrand bekopftuchte Araberinnen samt Ehemann und „Edelmarke“-Täschchen tragend die Geschäfte in der Maximilianstraße verlassen, kommt man sich als Spaziergänger schonmal underdressed vor. Aber das machte letztendlich auch nichts. Wir spazierten mit dem Rathausplatz beginnend zum Viktualienmarkt, machten einen Abstecher ins mir eher unsympathische Hofbräuhaus – unsympathisch, weil es hauptsächlich mit Touristen überfüllt ist und viel zu überlaufen ist – dann über den Max-Josef-Platz bis zum Odeonsplatz und wieder zurück Richtung Rathaus. Nachdem ich auch endlich neue Schuhe gefunden hatte (in meinen konnte ich absolut nicht mehr laufen), genossen wir einen kaffeehaltiges Getränk in einem semi-professionellen Restaurant. Semi, weil sowohl das Restaurant als auch seine Gäste sehr edel und chic aussahen, aber in der Zeit unserer Anwesenheit dreimal in der Küche etwas zu Bruch ging, die Bedienungen ihre Aufmerksamkeit nicht auf zahlungswillige Gäste, sondern lieber auf die Zeitung eines Gastes in der Nähe richteten und sonst so kleine Ungereimtheiten zustande kamen. Wahr wohl mehr Schein als Sein, aber der Cappuccino war wirklich lecker.
Danach gingen wir noch in den Englischen Garten: ein herrliches Erlebnis. Nicht dass wir nur besonders viel Spaß daran hatten, mitten durch eine quasi inoffizielle FKK-Zone spazieren zu müssen, auch der schnell fließende, sehr kalte Bach kam uns sehr gelegen, denn wir konnten die geschundenen Füße reinhalten, viele andere Badende beobachten und es uns eine Weile unter einem Baum bequem machen – fast wie Urlaub. Irgendwann später fanden wir noch ein Eis und machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen, da wir schließlich auch noch nach Hause wollten.
So eins kauf ich mir, wenn ich das nächste Mal in München bin. Ein kurzer Blick in die farbenfrohe und mit Touris überfüllte Innenstadt.
Auf dem Flughafen begegnete uns folgendes, recht amüsantes Bild:
Raucher in einem gläsernen Zwinger im Flughafen. Obwohl ich auch lange Raucher war, konnte ich nichts anderes als lachen und schoss ein, leider unscharfes Foto.

Am Sonntag, dem Tag danach, schliefen wir herrlich aus und begaben uns dann weniger motiviert zum Umzug nach Berlin-Karow. Doch dank der vielen verwandten Hände hatten wir tatsächlich alles innerhalb kürzester Zeit geschafft und konnten sogar schon Teppiche verlegen, Wände streichen, Möbel zusammenbauen und die Küche instand setzen. Dabei möchte ich noch erwähnen, dass der Sommer es besonders gut meinte und uns freundlicherweise mit Extrem-Sonnenshining und Strong-Hitzing bedachte. Vielen Dank dafür.

Müde und kaputt ließen wir uns nach Hause fahren und installierten trotz latentem Muskelkater am Montag Abend erst die Hängeschränke in unsere Küche, die wir von Mutti geschenkt bekamen. Die neuen Errungenschaften sind hier hoffentlich bald zu bewundern.

Und obwohl wir ein Innenbad haben, ist dieses endlich auch begrünt, wie man hier sehen kann

So. Das war erstmal das allerneuste. Wie ich gerade erfuhr, dürfen wir morgen schon Besuch erwarten und deshalb – geh ich jetzt das Bad putzen ;D

Achso: Bevor ich das vergesse.
Wir waren gestern wieder in der Sneak-Preview. Meine Arbeitskollegin meinte am Dienstag Nachmittag noch, sie drücke mir die Daumen, dass doch der Film Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia kommen sollte, worauf ich nur bat, mich damit bloss zu verschonen. Ich brauche jetzt nicht mehr erwähnen, welcher Film dann doch kam?
Naja, wenn das Schema bleibt, wie wir es vermuten, dann kommen zwischen zwei Mainstream-Filmen zwei Filme von der Sorte „seltsam“ und die nächsten beiden Wochen sind gesichert.

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Im neuen Berliner zu Hause

Verfasst von clarice22 am Sonntag, 30. März 2008

Eine Woche nach dem Umzug und endlich kann man den Fußboden der Wohnung sehen, ohne dass man irgendwelche Kisten und Klamotten durch die Gegend schieben muss.
Zuerst so …
und dann so …
Hab ich mich gefreut, endlich meine Bücher auspacken zu dürfen :D Hier mein persönliches Lieblingsschmuckstück Heute schon wurde der Schrank „aktualisiert“ und hat nun auf der anderen Seite auch einen Schubladenknauf.
Eine lustige Deko-Bastelei
Für alle Eingeweihten: Wer erkennt dieses Möbelstück? (Eigentlich solltet ihr alle die Komode erst sehen, wenn ihr hier seid, aber ich kanns mir nicht verkneifen, jetzt schon ein Bild zu posten.) Extra für Jani: Heute haben wir endlich den ersten Spaziergang unternommen und waren tatsächlich ne Stunde unterwegs. Wir stellten fest, dass wir in der Gegend wohnen, in der die Einwohner mit Migrationshintergrund BWM und Mercedes fahren. Das macht aber nichts, denn bei uns ist es sehr schön mit den vielen kleinen Lädchen, recht nah gelegenem Einkaufszentrum und öffentlicher Verkehrsanbindung in allen Himmelsrichtungen.

Das allerwichtigste fehlt noch, aber vielleicht komme ich dem mit einem Besuch in einem Laden namens Fressnapf einen Schritt näher

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Back to Magdeburg

Verfasst von clarice22 am Sonntag, 23. September 2007

Tja, alle guten Dinge sind drei, nicht wahr?

So ziehe ich quasi das dritte Mal in meine Magdeburg-WG ein. Dieses Mal ins kleinste Zimmer der Wohung und mit der Ansage, dass ich nur bis März bleibe. Denn bis dahin möchte ich meine Diplomarbeit geschrieben haben. Noch am Tag des Einzugs werde ich angemessen empfangen, d.h. wir sitzen bis 5 Uhr morgens und zelebrieren Wiedereinzug.

In den folgenden Wochen kümmere ich mich um organisatorische Dinge und unterschreibe meine HIWI-Stellen-Verträge, besorge mir ein supergeiles, neues Handy, besuche die Diplomverteidigung einer Freundin sowie Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, und tingele von einer Party zur nächsten

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Umzugsvorbereitung

Verfasst von clarice22 am Dienstag, 13. Februar 2007

Tja, es geht langsam los. Wie man sehen kann, räum ich meinen ganzen Krempel (Lieblingsliebster: „Gedöhns“) zusammen, auf das wir ihn in mühsamer Kleinarbeit die 4 Etagen runter befördern.

Allerdings ist es schon ein seltsames Gefühl, das leer werdende Bücherregal anzusehen. Genauso seltsam, wie das letzte Seminar am vergangenen Donnerstag und die letzte Prüfung (nagut, so schlimm ist das jetzt nicht ;) und die letzte Woche … bin ich jetzt groß?

PS: Danke an den Bücher-liebenden Menschen, der mir gezeigt hat, wie Bücher am besten umziehen :) Immer wenn ich Bücher packe, muss ich an dich denken.

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